Hausarbeit Autokult


Das Auto als Filmstar
Emotionalisierung durch Anthropomorphisierung des Autos
FH Aachen |Bezugswissenschaften | Autokult | Prof. Kurz | Hausarbeit | 5. Sem. | Robin Hapelt


























Inhaltsangabe:
1.       Einleitung „Das Auto als Filmstar“ – im Bezug auf Animation und Trickfilm
2.       Charakter-Design

Analyse der populären Film & Serienbeispiele:
3.        „Turbo Teen“ von 1984
4.       „Bumpety Boo – Der kleine gelbe Superflitzer“ von 1985
5.        „Disney’s Cars“
6.        „Disney’s Cars 2“

                Schaubeispiele weniger bekannter Serien und Nebencharaktere:
7.        „The Little Cars“
8.       „Dream Street – Buddy aus der Spielzeugstraße“
9.        Die Fahrzeuge aus Bob der Baumeister




























1.     Das Auto als Filmstar – im Bezug auf Aniation und Trickfilm

Während meines Referates möchte ich Bezug nehmen aus „Das Auto als Filmstar“. Speziell in meinem Teil des Referates nehme ich Bezug auf Zeichentrickfilme. Das umfasst Zeichentrickfilme, Animationsfilme und ähnliche Genres die ohne reale Filmsequenzen auskommen. Überwiegend werden/wurden diese Filme für Kinder produziert, was sie für Erwachsene nicht minder attraktiv macht.

Die Hauptfiguren dieser Filme sind meistens Autos die in vermenschlichter Form dargestellt werden. Teilweise mehr, teilweise weniger. Teilweise haben sie menschliche Begleiter, teilweise kommen sie unter sich selber aus. Die Storys sind vielseitig und gehen vom Auto als „Superheld“ über Spielzeugautos die Nachts erwachen während man schläft als auch ganze Storys vermenschlicht wie bei Disney’s „Cars“. Im Vordergrund steht dabei jedoch immer das Thema Freundschaft.

2.     Charakter-Design
Das Wichtigste bei Trick- und Animationsfilmen sind die Charaktere. Um diese zu gestalten sodass sie so wirken sollen, wie sie sollen benötigt es viele Schritte. Sehr wichtig dabei sind die Augen.
Das Charakter-Design kommt auch bei unseren Filmstar-Autos zum Einsatz und wurde im Laufe der Jahre immer ausgereifter.
In der Design-Branche gibt es einzelne Designer sowie Agenturen die sich nur auf Charakter-Design spezialisiert haben und auf Zielgruppen zugeschnittene Charaktere/Maskottchen entwickeln für Werbungen, Freizeitparks, Cornflakes und Co.
Doch auch in den Filmstudios von Dreamworks, Disney und Co. gibt es Designer die sich ausschließlich mit der Erstellung und Modifikation von den Filmcharakteren beschäftigen und sie bis in ihre Perfektion bringen.
Die Kunst bei einem Charakter ist ihn je nach Bedarf entweder sympathisch, böse oder wie auch immer aussehen zu lassen. Zusätzlich richtig ihre Emotionen zum Ausdruck zu bringen und ihnen einen unverwechselbaren Charakter zuzuschneiden.
Bei Wesen, die sowieso lebendig wirken ist das leichter als bei sonst leblosen Gegenständen wie Autos.

Deshalb zeige ich in meinem Referat verschiedene Beispiele auf von Auto-Charakteren auf. Angefangen bei einem Jungen der sich zu einem Auto verwandelt, was sich nur über eine Stimme definiert, über ein Auto, was außer den Rädern nicht viel mit einem solchen gemeinsam hat, jedoch immerhin menschliche Gesichtszüge besitzt, bis hin zu einer perfekt inszenierten Welt voller vermenschlichter Autos und Landschaften.









3.     Turbo Teen

Art:  Zeichentrickserie // Amerikanisch

Vorgeschichte:
Die Serie Turbo Teen handelt von einem jungen Teenager namens Brett Matthews, der eines Nachts aufgrund eines Gewitters mit seinem Auto von der Straße abkam. Er und sein Auto landeten in einem abgelegenen geheimen Regierungslabor, wo gerade ein Experiment stattfand. Der berühmte „Dr. Chase“ versuchte dort Materie mit Radiowellen zu übertragen. Mitten im Versuchsstrahl landete Brett und wurde einst mit seinem Auto.  Seit dem kommt es vor, dass immer wenn ihm warm wird, sich in sein Auto verwandelt und immer wenn ihn als Auto kalt wird, sich wieder zurück verwandelt.

Die Serie:
In der Serie stellt Brett Matthews die Hauptperson da.  Ständige Weggefährten sind seine beiden Freunde Alex und Pattie. Außerdem mit dabei der Hund Rusty.
Durch seine besonders erlangten Fähigkeiten wird Turbo Teen oftmals vom Geheimlabor der Regierung gebeten, diverse Aufträge für Sie zu erledigen. Quasi als eine Art Geheimagent. Das und auch weil Turbo Teen als Prototyp für weitere Wagen dienen soll, ist der Grund warum man ihn seitens des Labors öfters mit neuen Fähigkeiten ausstattet. Wenn Turbo Teen gerade keine Aufträge hat, landet er in seinen zahlreichen Ausflügen zufällig in Brenzlige Situationen die Ihn und seine Freunde dazu veranlassen diese spontanen Fälle zu lösen. Neben einem persönlichen College Rivalen – Eddie, der sich oft über Ihn lustig macht und sich an Pattie ran macht, jedoch nicht weiter von großer Bedeutung ist, bekommt Turbo Teen ab der zweiten Folge einen ernsthaften Gegenspieler. Dark Rider heißt dieser und stellt einen Monster-Truck da. Augenscheinlich handelt es sich bei diesem Gegenspieler auch um ein selbstfahrendes und mit düsterer Computerartiger Stimme sprechendes Vehikel. Neben den Fällen die Turbo Teen in seinen 13 Folgen löst, taucht Dark Rider ohne Zusammenhang auf und macht ihm zusätzlich das Leben schwer.


Serie:

Folgen:                  13 Folgen á 21-22 min
1.       Turbo Teen dreht auf // Turbo Thieves
2.       Turbo Teen in Nöten // Dark Rider
3.       Das Abenteuer im Freizeitpark // Mystery of Fantasy Park
4.       Groß, grün und Schuppig // No Show UFO
5.       Mikroteen // Micro-Teen
6.       Der Fluch des Tempels // The Sinister Souped-Up Seven
7.       Die Blaster // Video Venger
8.       Dark Rider gegen Turbo Teen // Dark Rider And the Wolves Of Doom
9.       Der Fluch der gekrümmten Klaue // The Curse Of The Twisted Claw
10.   Von Küste zu Küste // Daredevil Run
11.   Das Geheimnis am Amazonas // The Amazon Adventure
12.   Freitag der dreizehnte // Fright Friday 13
13.   Das Geheimnis Dark Riders // The Mystery Of Dark Rider


US Erstausstrahlung:
1984 auf ABC Network. Die Serie lief ein Jahr lang jeden Samstagmorgen.

Deutsche Erstausstrahlung:  
26.10.1991 auf RTLplus

Farbe:
Rot

Form: 
Turbo Teen hat die Form eines der damaligen aktuellen Sportwagen.
Als Vorbild kommt der „Pontiac Firebird, 1982–1985“ als Cabrio in Frage. Dieser wurde von 1982 – 1990 Produziert.


Fahrer:
Turbo Teen braucht keinen Fahrer, jedoch sitzen seine Freunde oft bei seinen Abenteuern im Auto und fahren mit.

Charaktere:

Brett Matthews:
Brett ist ein schlanker braunhaariger amerikanischer Collegeboy, der einen ordentlichen und gesitteten Eindruck macht. Offensichtlich ist er ein bisschen in seine Weggefährtin Pattie verliebt, was in manchen Szenen zum Vorschein kommt.
Brett ist mutig und schlau. Auch wenn er nicht gerade „Turbo Teen“ ist,  ist er Manns genug es mit den Bösewichten aufzunehmen und sie zu fangen.
Was ihn trotz seiner positiven Tugenden sympathisch und „unperfekt“  macht ist sein Hang zur Eifersucht wenn andere Typen und besonders sein College-Rivale Eddie Pattie anbaggern. Außerdem hat er viele Eigenschaften bei denen man Ihn als „Softie“ bezeichnen könnte und kann auch durchaus emotional werden.

Brett als Turbo Teen:
Sobald sich Brett in Turbo Teen verwandelt, ist sein Mut und seine schnelle Auffassungsgabe nicht mehr zu bremsen.  Mit leicht überheblichen Schlaumeier-Sprüchen trotzt er den Bösewichten die er Besiegen muss.
Mit vielen Add-Ons ist Turbo-Teen ein „Überauto“, das von Folge zu Folge besser wird. Angefangen bei einem Turbo antrieb, entwickelt sich das Auto zu einem fliegenden, schwimmenden Musterwagen.

Pattie Rogers:
Pattie gehört zu Bretts ständigen Weggefährten und Freunden. Pattie ist eine aufgeschlossene Blondine, die für die Schüler/Collegezeitung arbeitet.
Sie ist intelligent und hat Witz. Sie unterstützt Brett/Turbo Teen in dem was er tut. Außerdem ist sie die moralische in der Serie mit intelligenten Feststellungen. Sie denkt immer mit, ist besten vorbereitet und ist genauso abenteuerlustig wie Brett.

Alex Smith:
Alex gehört ebenfalls zu den Freunden und Begleitern von Brett/Turbo Teen. Er ist  der zurückhaltende Angsthase, der sich für die Anderen auf Befehl gerne aufopfert.  Er äußert oft Bedenken und wird eines besseren belehrt. Außerdem lässt er sich leicht aus der Fassung bringen und ist sehr bescheiden.
Vor anderen Mädchen, lässt er gerne den Angeber raus hängen, was auch mal auf Kosten von Turbo Teen passiert, der ihn dann aber daran erinnert.

Dr. Chase & der Laborchef:
Dr. Chase ist ein typischer zerstreuter Doktor mit langen weißen Haaren und Bart. Große Charaktereigenschaften kommen bei ihm und dem Laborchef nicht zum Vorschein, da sie meistens nur wenige kurze Sätze zu Anfang oder Ende einer Folge haben. Der Labor/Regierungschef ist groß gebaut dunkelhaarig und hat einen Schnurrbart.  Die beiden statten Turbo-Teen ständig mit neuen Add-On’s aus.

Eddie:
Eddie ist Bretts persönlicher Rivale. Eddie hat rote Haare tritt oft mit einem Freund auf, dessen Name nicht bekannt wird in der Serie.
Eddie ist ein Rothaariger „Angeber“ der ständig um Pattie’s Gunst strebt. Er macht sich meistens über Brett und sein Auto lustig. Außerdem fordert er Brett oft zu Wettkämpfen heraus, die die drei Freunde in weitere brenzliche Situationen bringen.
Seine negativen Charaktereigenschafen (positive kommen nicht zum Vorschein) werden verstärkt durch seine schlechten Tätigkeiten, bei denen er auch mal „Turbo Teen“ demoliert.

Dark Rider:
Dark Rider ist der ab der zweiten Folge auftauchende Gegenspieler von Turbo Teen. Er hat die beängstigende Form eines Monster-Trucks und erst in Folge 8 wird klar, dass hinter dem Truck auch ein Fahrer, der der Bösewicht ist, steckt.
Er hat eine düstere Computerartige Stimme und tritt meist verkleidet auf.

Rusty der Hund:
Rusty ist der Hund der drei Freunde Pattie, Alex und Brett. Zu wem er genau gehört wird nicht klar. Das reale Vorbild für den Hund ist am ehesten ein „Tibet Terrier“. Der Hund ist ein quengelnder Zeitgenosse, der gleichermaßen Lieb wie auch nervig ist und in schwierigen Moment die Situationen teilweise noch verschlimmert. Das alles passiert aufgrund seiner natürlichen Spiel und Nahrungstriebe, sodass er sogar zu Verantworten hat, dass der ein oder andere Bösewicht entkommen kann.

Nebencharaktere:
In jeder Folge treten noch verschiedene andere Charaktere auf, die sich aber nicht Konstant durch die Serien ziehen. Meistens sind es Begleitpersonen, Mitschüler oder die verschiedenen Bösewichte oder Personen die von den drei Freunden gerettet werden.

Design:
Was hier im Design Mittelpunkt stehen sollte ist das Auto, sprich „Turbo Teen“. Jedoch untypisch für einen derartigen Zeichentrickfilm besitzt das Auto keine Menschlichen Züge mehr, obwohl es eigentlich ein Mensch ist.
Es ist überwiegend eine Abzeichnung des vorhandenen Vorbildes des Autos. Ein 1982er  Pontiac Firebird.
Die einzige Vermenschlichung wird hier durch die Verwandlung an sich klar, und durch Stimme und Charakter des Autos. Selten auch mal menschliche Taten in Form eines „Augenzwinkerns“ der Scheinwerfer.

Die Personen in der Serie, sind alles amerikanische Männer, Frauen und Jungs/Collegestudenten die unauffällig gekleidet sind. Für die 80er Jahre als ordentliche Jungs geltend, mit denen man sich gut identifizieren kann. Auch auf Integration wird Wert gelegt, da Bretts bester Freund schwarz ist.

Ein richtiges Screen-Design gibt es nicht. Normale Trickfilmsequenzen ohne großartige Überblendungen bestimmen das Serienbild. Allein der Abspann ist immer gleich und hält zum Schluss ein kleines Logo parat, dass das Auto abbildet und eine typische 80er Jahre Schrift darüber zeigt.






























4.     Bumpety Boo – Der kleine gelbe Superflitzer

Art: Anime-Serie // Japanisch

Vorgeschichte:
Bei Bumpety-Boo geht es Um den kleinen jungen Ken und seinen gelben „Superflitzer“ Bumpety-Boo, die sich auf den Weg durch die Welt machen um Bumpety-Boo’s Mutter zu finden.

Die Serie:

In der Serie geht es um den jungen Ken den es auf einen Schrottplatz verschlägt wo hauptsächlich aktuelle Autos verschrottet werden. Unter diesen entdeckt er ein mysteriöses großes Ei, welches eigentlich nichts auf dem Schrottplatz verloren hat.
Mit seiner Entdeckung schlüpft das Ei – Die Geburt von Bumpety-Boo. Dieser schlüpft nämlich aus dem Ei. In ungünstiger Position wird Bumpety-Boo aber auch gleich in die Schrottpresse gezogen, wovor ihn Ken gerade so retten kann. Wenig später rettet auch Bumpety-Boo Ken das Leben. Von nun an sind die Beiden unzertrennlich.
Auch der Rivale „Dr. Monkey“ wird kurz darauf vorgestellt und direkt mit Antipathie belegt, damit der Zuschauer merkt, dass man es mit Ihm in den nächsten Folgen noch öfters negativ zu tun haben wird.
In der fortlaufenden Serie geht es hauptsächlich darum die Mutter von Bumpety Boo zu finden, da sie während eines Abenteuers trauriger weise feststellen – er hat keine.
Begleitet werden diese Abenteuer immer vom spitzbärtigen, tollpatschigen Bösewichten „Dr. Monkey“.
 Themen wie Verantwortungsbewusstsein und die erste Liebe finden Platz in den Abenteuern, bis Ken und Bumpety-Boo dann schließlich seine Mutter finden.

Serienfolgen:
Im Originalen: 130 Episoden á 10 Minuten
In Deutschland: 43 Folgen á 3 Geschichten. Super RTL hatte die kurzen Episoden zusammen geschnitten und teilweise gekürzt und für den deutschen Markt angepasst.


Japanische Erstausstrahlung:
HEY! BUMBOO (Originaltitel) - 8. April 1985

Deutsche Erstausstrahlung:  
1995 // Super RTL

Farbe:
Gelb

Form: 
Bumpety Boo ist ein Auto welches vermutlich ohne Vorbilder gezeichnet wurde. Er besitzt ausschließlich weiche, runde Formen. Wie eine Erdnuss auf Rädern.
Dazu kommen ein einfach gezeichnetes Gesicht mit einer runden Knollnase, einem sehr Breiten Nierenförmigen Mund und zwei Ovale schwarz, weiße Augen.

Fahrer:
Bumpety-Boo braucht keinen Fahrer. Aber sein Freund Ken sitzt auch im Auto am Steuer und fährt auch. Jedoch kann Bumpety-Boo jeder Zeit auch nach seinem eigenen Willen fahren.

Charaktere:
Während der Serie taucht eine Vielzahl unterschiedlicher Charaktere auf. Am Anfang Beispielweise der Pfarrer und eine Freundin von Ken. Im Laufe der Serie kommen verschiedene andere Auto-Charaktere dazu und natürlich die Leute die sie kennen lernen.
Die Hauptpersonen bleiben jedoch Konstant:

Ken:
Ken ist ein kleiner temperamentvoller Junge. Sein Aussehen wirkt für die Zeit wenig Asiatisch, denn er tritt mit leicht langen Haaren, einer roten Kappe und einer blauen Latzhose auf. Er macht einen verspielten Eindruck und ist gleichermaßen höflich wie auch frech. Durch seine Abenteuerlust und Furchtlosigkeit ergänzt er sich gut zu Bumpety-Boo.

Bumpety-Boo:
Bumpety-Boo ist die zweite Hauptfigur der Serie. Ein kleines „Baby-Auto“, das es liebt an Blumen zu schnuppern und dadurch mehr Kraft bekommt. Sein Charakter ist verträumt und schüchtern. Er besitzt allerdings eine gute Intuition, ist sehr gewissenhaft und hilfsbereit. Mit seinem guten Sozialverhalten ist er die moralisch-korrekte Komponente zum naiven Ken. So wird den jungen Zuschauern soziales Engagement vermittelt.

Dr. Monkey:
Er ist der Gegenspieler von Ken und Bumpety-Boo. Sein Ziel ist es aber der ersten Folge an das Auto zu entführen. Meist versucht das mit hinterlistigen Tricks. Hinterlistig beschreibt ebenfalls seinen Charakter. Meistens gelingt es ihm allerdings nicht im Geringsten das Auto zu entführen, so dass er eher eine Witzfigur als einen ernsthaften Gegenspieler dar stellt.
Sein Aussehen ist in der Kennen-Lern-Szene recht ordentlich und elegant. Sein Gesicht zeichnet sich durch einen Spitzbuben-Blick aus, sowie einen Spitzbärtigen-Schnurrbart, eine große spitze Nase und rote längere Haare. Er tritt oft kostümiert auf, um besser an das Auto heran zu kommen.


Charakter Design - Vermenschlichung Bumpety-Boo:
Eine Treffende Gegenüberstellung von Auto-Elementen und davon übertragenen menschlichen Körperteilen zu definieren ist bei Bumpety-Boo eher schwierig. Das einzige was man gut gegenüber stellen kann ist die Reifenpartie des Autos. Diese verhalten sich Situationsbedingt wie Hände/Arme oder Beine/Füße. Ansonsten besitzt Bumpety-Boo simpel gezeichnete Gesichtselemente. Größere Ovale schwarz-weiße Augen, eine dicke Knollnase und einen typischen Mund, dessen einziges Detail eine einfarbige Zunge ist.

Bumpety-Boo empfindet in manchen Szenen Schamgefühl und läuft unter den Augen wie auch ein Mensch rot an.  Seine Stimme ist kratzig-jung und wie auch ein Mensch wird er krank in der Serie. Wogegen allerdings weder Tee noch Tabletten gegen helfen, sondern Benzin.
Ebenso kann Bumpety-Boo weinen und andere menschliche Emotionen darstellen.

Bumpety-Boo sowie die anderen Autos der Serie, zeichnen sich eher durch ihren Charakter als durch Ihr Aussehen als „menschlich“ aus.
Ein ausgetüfteltes Chrakter Design gibt es also nicht. Man hat es sich eher einfach gemacht und verschiedenen Autos in der Serie unüberlegt wirkende Züge gegeben, die mit Autos nicht viel gemeinsam haben.  Es erweckt den Eindruck als hätte man die Automobilcharaktere nicht nach Merkmalen eines Autos gezeichnet, sondern nach einem einfachen Gesicht um das man eine leichte Form gezogen hat und es erst mit Rädern zu einer Art Auto werden lässt.


5.     Disney’s Cars
Nachdem Auto-Charaktere längere Zeit aus der Trickfilmindustrie verschwunden waren, meldete sich Disney/Pixar 2006 mit einem neuen eindrucksvollen Animationsfilm und solchen Charaktere zurück.

Dauer:  116 min

Erscheinungsdatum Amerika: 
9. Juni 2006

Erscheinungsdatum Deutschland:
 7. September 2006
Zusammenfassung:

Typisch für einen Pixar-Film steckt auch bei Cars eine lange und detailreich ausgedachte Storyline, die dennoch klar verständlich für jeden ist.
Schon zu Beginn des Filmes wird klar, dass dieser Animationsfilm den klaren Schwerpunkt „Autos“ hat, was ihn jedoch für weibliche Zuschauer, aufgrund der Gestaltung der Charaktere und der zwischenmenschlichen Beziehungen zum Thema Liebe und Freundschaft, nicht weniger Interessant macht.
Der Hauptcharakter des Filmes ist der rote NASCAR Rennwagen „Lightning McQueen“ welcher als jüngster Fahrer im Abschlussrennen des Piston Cups mit seinem Konkurrenten und Renn-Urgestein Strip „The King“ Weathers und dem unsympathischen Chick Hicks um den Sieg ringt.
Die Aussage des Filmes scheint anfänglich nur um das Thema Autorennen, Erfolg und darum, den beliebten Sponsor „Dinaco“ für sich zu gewinnen.
Während einiger Ereignisse während des Filmes verlagert sich jedoch die Aussage des Filmes auf das Thema Menschlichkeit, menschliche Entwicklung, Freundschaft und Liebe. Diese Themen werden Hauptsächlich am Hauptcharakters „Lightning Mc Queen“ verdeutlicht.
Er ist anfänglich zwar ein überheblicher Rennwagen, der in seinem Bunde nur aufgrund seiner Optik, jugendlichen Naivität und nur deshalb nicht unsympathisch wirkt, weil sein Rivale Chics Hicks alles unsympathische in den Schatten stellt. Er entwickelt sich jedoch im Film zu dem sympathisch ruhmvollen Charakter auf den er deutlich von Beginn an ausgelegt ist.
Seine Wegbegleiter und neuen Freunde die im Film auftauchen spielen dabei alle entscheidende Rollen die sich auch zu zweiten Hauptcharakteren entwickeln, wie McQueens späterer bester Freund „Hook“.

Fazit:
Der Film zeigt eine hinreißende Entwicklung eines anfänglich überheblichen und unsympathischen Charakters „Lightning McQueen“ zu einem sympathischen Rennwagen, der lernt was Respekt und Freundschaft bedeutet. Der Film zeigt, dass man mit Überheblichkeit nicht weit, auch andere Menschen zum Erfolg braucht und ihnen auch Respekt und Dankbarkeit zeigen sollte. Durch verschiedene Schicksaale wird einem vermittelt, was soziales Engagement bedeutet und menschliche Werte werden vermittelt. 

Charaktere:

Lightning McQueen:
Dieses Rote Rennauto ist der für sein junges Alter erfolgreichste Rennfahrer aller Zeiten. Schon in seiner ersten Saison hat er die Möglichkeit den Piston Cup zu gewinnen. Sein Ruhm ist ihm sichtbar zu Kopf gestiegen, was sich in seiner Überheblichkeit, Beratungsresistenz, Unaufmerksamkeit und Respektlosigkeit bemerkbar macht.
Ein Angeber ist er außerdem.
Während des Filmes und seiner Zeit in Radiator Springs lernt der Grünschnabel jedoch sozialen Umgang, da ihm in seiner Zeit in den Wüstenort bewusst wird, wie er bisher immer mit anderen umgesprungen ist. Das macht ihn zur sympathischen Hauptrolle, für die man hofft, dass er das Abschiedsrennen gewinnt.

Realvorbild: NASCAR-Rennauto

Hook:
Hook ist ein trottelig lieber Abschleppwagen, der sich leicht reinlegen lässt. Er hat ab der ersten Sekunde die er McQueen kennen lernt einen Narren an ihm gefressen und möchte sein bester Freund sein. Er wirkt hat keine urbanen Züge, was ihn und McQueen sehr Gegensätzlich macht, was Hook jedoch auch dazu bringt McQueen seine Grenzen zu zeigen.
Hook ist der Grund warum McQueen lernt was Freundschaft und einen treuen Weggefährten an seiner Seite zu haben.

Realvorbild: 1955 Chevrolet Stepside

Doc Hudson:
Doc Hudson ist ein alter mürrischer Wagen. Er ist das Oberhaupt des Ortes. (Richter/Bürgermeister) und für die Verurteilung von McQueen zuständig. Er war mal der größte Rennwagen aller Zeiten „Hudson Hornet“ was McQueen heraus bekommt und auch die unsympathische Rolle die er besitzt erklären. Nachdem er sich von seiner Vergangenheit hat Einholen lassen und sie akzeptiert hat, übernimmt er jedoch Verantwortung für McQueen und schließt ihn ins Herz.

Realvorbild: 1951 „Fabulous“ Hudson Hornet


Sally:
Sally ist die Anwältin des Ortes und war einmal eine sehr erfolgreiche Anwältin in Kalifornien, bis sie sich in Radiator Springs verliebt hat. Es knistert von Anfang an zwischen ihr und McQueen auch wenn sie ihn mit Demut straft. Später entwickelt sich daraus eine Romanze und auch sie blüht auf und wird von der Eiskalten Anwältin zu einer lieben Freundin.

Realvorbild: 2002er Porsche 911

Chick Hicks:
Chick Hicks ist der große Rivale von McQueen der gleich von Beginn an sogar noch unsympathischer als McQueen auftritt. In einem mit Gift-Grünem-Lack, vielen Aufklebern und einem 80er-Jahre-Pornostar-Schnurrbart lässt man dem Zuschauer gar keine Wahl in Sympathisch zu finden. Dazu kommt eine rau-kratzig-brummende Stimme die das Ganze noch verstärkt.

Realvorbild: 1980 Buick Regal Coupe

Plakate/ Werbung Design:
Die Plakate für den Film sind vom Design her recht schlicht. Das Aufwändigste dabei ist das Cars Logo, was den charmanten Flair von Radiator Springs und seinem 50er Jahre Look besitzt, der sich generell viel durch den Film zieht und ihm seinen besonderen Charme verleiht.
Es gibt Filmplakate für verschiedene Länder mit verschiedenen Motiven.
Das amerikanische Plakat besitzt die Kulisse von Radiator Springs und hintereinander alle Charaktere des Filmes, angeführt von Hauptrolle Lightning McQueen. Etwas von oben Fotografiert, wirkt es wie ein Familienfoto und alle Charaktere wirken smypathisch und ansprechend.
Für das Automotor-Sport-Land Deutschland ist es ein Plakat mit der Kulisse eine Renntribüne im Hintergrund und Familienfoto ähnlich die besten Freunde aus Radiator Springs und McQueen vorn an.
Im Nachbarland Frankreich muss ein Filmplakat da schon romantischer aussehen, so gibt es hier über dem Cars Logo die malerische Landschaft von Radiator Springs zu sehen und im Vordergrund das schmusende Pärchen Lightning McQueen und seine Freundin Sally.

Charakter Design - Vermenschlichung:

Windschutzscheibe:      Augen
Kühlergrill:                         Mund (meistens)
Motorhaube:                   Nase / erinnert daran
Reifen:                                Haben die Eigenschaften von Beinen oder Füßen
Extras:                                 Brille – über der Windschutzscheiben
                                               Bärte – in Kühlergrillform, Mund dann darunter
                                               Nasenlöcher – in Kühlergrillform, Mund dann darunter              
                                               Hände in der Form einer „Gabel“ von einem Gabelstapler
                                               Vermenschlichung von Antennen

Die „Cars“ sind das beste Beispiel für die perfekte Antropomorphiesierung. Man hat die Cars bis ins letzte Detail so vermenschlicht, dass man Sie im Film gar nicht wirklich als unmenschliche Wesen wahr nimmt.

Bei den Charakteren:

Augen:
Schon bei dem wichtigsten Punkt des Charakter-Designs fängt die Detailverliebtheit an – Den Augen. Wie es sich für einen sympathischen Charakter gehört, sind die Augen der „Cars“ groß. Sie gehen über die ganze Windschutzscheibe. Wie auch unsere Augen sind sie weiß hinterlegt. Dazu kommen anders als bei vielen sonstigen Charakter, sehr realistische Darstellungen von Iris und Pupille. Um den Charakter der Augen abzurunden wird zusätzlich viel mit den Augenliedern gespielt. Diese verleihen den Figuren ihre Mimik. Die Augenlieder haben die gleiche Farbe wie die Lackierung des Autos und komplett menschliche Bewegungen. Ob Fröhlich, Frech, gelangweilt, alt, „bekifft“ oder Böse wird bei Cars so gut wie Jede Emotion über das Spiel von Augen und Augenliedern ausgedrückt.
Bei anderen Charakter-Designs werden die Emotionen überwiegend über Augenbrauen ausgedrückt. Da diese aber bei den „Cars“ gestört hätten, hat man hier eine perfekte Lösung gefunden um die Autos dennoch mit perfekten Emotionen auszustatten.
Dank Augenfarbe und Liedschlag bekommen die „Cars“ zusätzliche Individualität.

Mund & Nase:
Der nächste Punkt sind Mund und „Nase“ der Cars. Auch wenn die Cars an sich keine richtige und ausgeformte Nase besitzen, lässt das Zusammenspiel aus Mund und Motorhaube durchaus an eine Nase erinnern, die den Cars zusätzlichen Charakter verleihen.
Beim Mund der Cars wird ebenfalls viel mit dem eigentlichen Charakter und der Individualität der Figuren gespielt. Von ungeraden bis zu perfekten Zähnen spielen die Macher der Cars mit ihren Charakteren genauso wie über die verschiedenen Mundformate und Mundwinkel die Emotionen der Augen verstärkt werden.
Teilweise formen die Mundwinkel der sympathisch wirkenden „Cars“ kleine „Bäckchen“ in die man am liebsten rein kneifen würde. Auch das Alter der Cars was sich nicht immer nur über das Alter des Auto-Modells definieren lässt spiegeln sich in den Mundwinkeln wieder, die dann auch dementsprechend „schwach“ wirken oder bei bösen Charakteren bösartig.

Arme & Beine:
Wie auch bei Bumpety-Boo sind bei den „Cars“ die Reifen als Beine/Füße und Arme/Hände übertragen worden. Mit verschiedenen Posen beim Fotografieren auf der Bühne machen die Räder erste menschliche Posen, die man von wirklichen Fotoshootings kennt. Außerdem kommen Bewegungen dazu wie mit seinem guten Freund „Abklatschen“ sowie Winken und auch vor Angst zittrige Beine zu haben, oder sie zu verkneifen weil man auf Toilette muss.

Extras:
Durch viele Extras und Accessoires die es in der menschlichen Welt ebenfalls gibt, wird das Gefühl hier menschliche Wesen vor sich zu haben verstärkt. So gibt es Figuren mit Brillen, Schnurrbärten, Nasenlöchern und weiteren Eigenschaften die je nach Auto geschickt und nicht störend eingebaut sind. Diese vielen Dinge machen die Autos so vielseitig und Individuell, dass man kein „Car“ mit einem anderen verwechseln kann und sorgen auch zwischendurch immer wieder für Aufmerksamkeit und kleine Lacher.

Bei den Landschaften & Sets:
Bis ins kleinste Detail heißt es auch bei den Landschaften rund um die „Cars“-Filme.  Total realistisch animiert und detailgetreu inszeniert wirken die Landschaften auf den Betrachter sehr Eindrucksvoll. Absichtlich hat man dort die üblichen, realistischen und auch bekannte Landschaften genommen, mit denen man sich identifizieren kann. In diesen Städten und Einrichtungen gibt es alles wie auch im Menschlichen Leben. Von Restaurants über Diskotheken, Bars bis zu vielen anderen Einrichtungen aus dem realen Leben. 
Nichts an diesen Landschaften stört das Gesamtbild, da es keine störenden Faktoren gibt die an richtige Menschen erinnern. Alles wurde bis ins Detail für die Autos angepasst. Es gibt sogar Toiletten, die von den „Cars“ selbstverständlich benutzt werden.
Um eine perfekte Anthropomorphisierung zu erreichen, hat man bei den Einrichtungen den Spieß umgedreht und sie komplett auf die Auto-Charaktere des Filmes angepasst. So werden Brunnen und Statuen und selbst Sehenswürdigkeiten wie die berühmte „Sphinx“  in Ägypten von ihren menschlichen Zügen befreit und stattdessen, mit den Charakterzügen der „Cars“ ausgestattet.


Disney’s Cars 2

Art:  Animationsfilm // Amerikanisch

Dauer: 107 min

Erscheinungsdatum Amerika:
24. Juni 2011

Erscheinungsjahr Deutschland:  
28. Juli 2011


Zusammenfassung:
Der zweite Teil dieses Animationsfilmes überrascht durch eine ganz andere Storyline, verschobene Schwerpunkte und veränderte Kernaussagen im Vergleich zum ersten Teil.
Damit wird dieser Film nicht zum einfachen Remake des ersten Teiles sondern erfindet sich neu.
Die Freunde von Lightning McQueen bleiben auch in diesem Teil erhalten,  neue Charaktere stoßen jedoch anfänglich direkt dazu ohne einen Bezug zu den alt bekannten Charakteren. Aufgezogen ist der Anfang des Filmes im Stile eines Geheimagentenfilmes mit Charakteren neuer Geheimagent-Autos.  Hier wird auch schon eine der wichtigen Kernaussagen des Filmes deutlich.  Pixar untypisch spielt hier eine direkte politische Gesellschaftskritik eine große Rolle – Das Thema Öl/Benzin und die damit verbundene Korruption.
Das Thema Autorennen steht von Anfang an im Hintergrund und wird nur im Bezug auf das Thema Öl/Benzin im Film größer mit eingebracht.
Das Thema Freundschaft spielt in diesem Film die andere große Rolle, die sich gekonnt miteinander verschmelzen.
Jedoch geht es nicht um die Entstehung einer neuen Freundschaft zwischen McQueen und Hook wie im ersten Teil, sondern um die Entwicklung einer Freundschaft, die Schwierigkeiten die eine Freundschaft streckenweise mit sich bringen kann, darum dass man nicht direkt weg läuft wenn es schwierig wird und darum Menschen so zu lieben und zu akzeptieren wie sie sind, insbesondere seine Freunde.
Der neue Bösewicht dieses Filmes ist so auch kein Renn-Rivale McQueens. Dieser ist zwar auch vorhanden, jedoch nicht von übermäßiger Bedeutung, sondern dient eher zur Ergänzung und Bespaßung.
Die Bösen wurden veranschaulicht in nostalgischen 30er Jahre Autos als  Mafia-Charaktere, die einem Paten folgen, der den ganzen Film lang gesucht wird.

Fazit:
Auch hier zeigt Pixar wieder geschickt mit dem Thema Freundschaft und Liebe umzugehen und vor allem Kinder auch für aktuelle Themen zu sensibilisieren und so ein kritisches Umdenken schon bei der jungen Generation auf gut verpackte weise bewirken zu wollen.

Das Ganze wurde umgesetzt in zeitgenössischen Themen. Die neuen Charaktere wurden nicht einfach nach dem Prinzip der Alten neu und nur anders gebaut, sondern auch hier wurde weiter gedacht, wie man die Vermenschlichung noch verbessern und anpassen könnte, was man sichtbar geschafft hat ohne ein Disharmonie zwischen neuen und alten Charakteren zu schaffen.
Auch die Animation folgt den neusten Techniken für Animationsfilme und hat im Vergleich zum ersten Teil eine weitaus beeindruckende Szenerie und Optik

8. The Little Cars
Diese kleine TV Serie wurde 2006 in Brasilien produziert. Der größte Erfolg war die Ausstrahlung in Nordamerika. In der Serie geht es um ein Auto Namens Tony, der ein großer Rennsport Fan ist und davon träumt selber ein großer Rennwagen zu werden.
Diese Geschichte kommt einen wohl sehr bekannt vor. Die Serie gilt auch allgemein als
Rip-Off von dem kurz davor veröffentlichten Animationsfilm „Cars“ von Disney.

Die Charaktere wirken auch sehr stark angelehnt, an die von „Cars“ auch wenn sie wesentlich schlechter Animiert sind.
Die Unterschiede sind zwar von der Platzierung am Auto nicht sehr anders, jedoch die Darstellung.
Die im Rip-Off dargestellten menschlichen Züge wirken nicht so durchdacht wie die bei Pixar und fallen schon beim wichtigsten Charakter-Merkmal – den Augen negativ auf.
Die Augen sitzen zwar auch auf der Windschutzscheibe, sind jedoch nur aufgesetzt,  haben ovale oder verformte ovale Formen und sind erhaben statt integriert.
Auch können die Augen alleine hier keine Emotionen ausdrücken wie bei Cars, sondern behilft man sich hier mit Augenbrauen, die mit in der Windschutzscheibe liegen, allerdings als Fremdkörper zum Auto wirken, auf die man bei Cars absichtlich verzichtet hatte.
Die Autos an sich, sind statisch geblieben und wurden nicht besonders an Charakter oder menschliche Optiken angepasst, wie beispielsweise die Motorhauben und Scheinwerfer beim Original.
Auch mit Accessoires wird nicht gespielt, sie sind einfach nur am Auto dran. Der Polizeiwagen trägt zwar einen Schnurrbart, jedoch ist dieser kein Merkmal des Autos wie bei Cars beispielsweise ein Kühlergrill in Form eines Schnurrbartes,  sondern ein aufgesetzter Schnurrbart.
Die Münder der Autos liegen an der gleichen Stelle wie beim original und sind sehr deutlich kopiert worden, jedoch bei weitem nicht so Ausdrucksstark.
Wenn sich die Autos untereinander unterhalten stehen sie meistens eher auf einer Stelle und machen systematisch immer die gleichen Bewegungen. Meist eine leichte Auf-und Abwärtsbewegung mit der Motorhaube, dass den Betrachter nicht sonderlich wirksam in die Welt der „Little Cars“ entführen lässt.



9. Dream Street – Buddy aus der Spielzeugstraße
Dream Street ist eine britische Kinderserie die zwischen 1999 und 2002 im landesweiten TV lief.  Es ging um eine Spielzeugstraße, die zum Leben erweckt wird, sobald das Kind einschlief.  In 20 Folgen konnte man die kleinen Spielzeugautos, welche in einer Stop-Motion Animation gemacht wurden bei ihren kleinen Geschichten zugucken und selber träumen dürfen. In Deutschland wurde „Dream Street“ eher als Computer-Spiel bekannt, wobei man von wirklich Bekanntheit nicht sprechen kann. In England gab es zu der Serie auch ein Kinder-Musical.

Von Design her handelt es sich um Spielzeugautos mit Kinderfreundlichen Farben und Optik. Mit einer Kinder-Kunststoffoptik lässt sich die Oberfläche beschreiben.
Die Scheinwerfer der Autos werden zu Augen vermenschlicht. Die Nase ist werden dargestellt durch die jeweiligen Logos der Autos. Unter der Stoßstange befindet sich der Mund welcher sich ähnlich wie bei Cars auch charismatisch mit Mundformaten und Mundwinkeln anpasst.

10.                        Bob der Baumeister
Bob der Baumeister ist ebenfalls eine Stop-Motion Animation die in Deutschland sehr populär war. Auch bei dieser Fernsehserie gibt es Fahrzeuge die durch ihre vermenschlichten Züge auffallen. Anders als bei den anderen Serien stehen diese allerdings mehr in den Nebenrollen. Ebenfalls anders ist die Art ihrer Rollen. Die Fahrzeuge stellen Bau-Fahrzeuge da und dienen auch als solche. Sie helfen Bob bei seinen Bauarbeiten. Sie stehen eher als Beobachter da und helfen in manchen Folgen. Allerdings sehr beschränkt. Sie beraten Bob bei seinen Bauarbeiten. Ihre Vermenschlichung entsteht durch die Augen auf den Fahrzeugen sind Autoscheinwerfer. Selbst bei Fahrzeugen die sonst keine Scheinwerfer besitzen bekommen welche gesetzt um die Augen zu erhalten. Als Mund dient der Kühlergrill, welcher teilweise genauso wahllos gesetzt wird und sich beim Reden auch nicht bewegt. Die Charaktere auseinander zu halten fällt jedoch nicht schwer, da es alles komplett unterschiedliche Fahrzeuge sind.
Da es nur Nebencharaktere sind, wird ihr Charakter überwiegend ähnlich. Unterschiede gibt es hier auch, wie zwischen dem schläfrigen Traktor und der quirligen Zementmischmaschiene. Wenn die Maschinen reden bewegen sie ihren kompletten Torso dabei was davon ablenkt, dass sie ihren Mund nicht bewegen.
Emotionen drücken sie neben ihren Stimmlagen über die Augen und die Formate ihres Mundes Aus. Auch hier kommen Augenlieder zum Einsatz, sowie Rotierbewegungen der kompletten Scheinwerfer. Obwohl sie ihren Mund nicht sonderlich bewegen, gibt es wenigstens Aufsätze die lachen oder unglücklich sind.